concerts in the box (XXXIII) / Einladung zum Klavier-Abend

Der Pianist ist eine Maschine

mit
Guy Livingston (Klavier)
Do. 27.10.2011 um 20 Uhr

 

1922 fand in Berlin ein einmaliges pianistisches Ereignis statt, das praktisch die drei Hauptstandorte der damaligen Moderne: Paris, Amerika und Berlin zusammenbrachte. Das in Paris lebende amerikanische Pianistenphänomen hieß George Antheil, berühmt-berüchtigt als der "bad boy of music" bekannt, dessen Auftritt im Bechsteinsaal ihn schlagartig zum Helden der Berliner Moderne machte. Später schrieb H.H. Stuckenschmidt, ein Wortführer der damaligen Avantgarde, darüber:
"Der Saal war halb voll. Er spielte nur eigene Kompositionen mit Titeln wie "Airplane Sonata", "Sonata Sauvage" und "Tod der Maschinen". So hatte ich noch nie Klavierspielen gehört. Es war eine Synthese von Raserei und Präzision, die über alle konventionelle Virtuosität hinausging. Eine Maschine schien über die Klaviatur zu fahren... Der Erfolg war superlativisch."

concerts in the box (XXXIII)

Einladung zum Klavier-Abend

Der Pianist ist eine Maschine

am

Do. 27.10.2011 um 20 Uhr

mit

Guy Livingston (Klavier)


im

Clavier-Cabinett,

Boxhagener Str. 111

10245 Berlin

Tel.: 030/2942940


 


Liebe Freunde des Clavier-Cabinetts,
1922 fand in Berlin ein einmaliges pianistisches Ereignis statt, das praktisch die drei Hauptstandorte der damaligen Moderne: Paris, Amerika und Berlin zusammenbrachte. Das in Paris lebende amerikanische Pianistenphänomen hieß George Antheil, berühmt-berüchtigt als der "bad boy of music" bekannt, dessen Auftritt im Bechsteinsaal ihn schlagartig zum Helden der Berliner Moderne machte. Später schrieb H.H. Stuckenschmidt, ein Wortführer der damaligen Avantgarde, darüber:
"Der Saal war halb voll. Er spielte nur eigene Kompositionen mit Titeln wie "Airplane Sonata", "Sonata Sauvage" und "Tod der Maschinen". So hatte ich noch nie Klavierspielen gehört. Es war eine Synthese von Raserei und Präzision, die über alle konventionelle Virtuosität hinausging. Eine Maschine schien über die Klaviatur zu fahren... Der Erfolg war superlativisch."
90 Jahre später kommt wieder mal ein Amerikaner aus Paris, der den Geist von George Antheil auf wundersame Weise bei uns nachleben lässt. Guy Livingston, der bei uns neben Werken von Antheil auch Stücke von Annie Gosfield, Charles Ives und Henry Cowell spielen wird, ist vielleicht der weltweit führende Interpret der Musik Antheils. Pianist, Produzent und Multimedia-Künstler in Einem, hat Guy Livingston schon Zuhörer - und Kritiker - von Chicago bis Moskau, von Indien bis Südafrika mit seiner Leidenschaft für die Klaviermusik der Moderne erobert. Da seine Biographie sich in Werbefloskeln kaum abkürzen lässt, ist wirklich nur eins zu empfehlen: verpassen Sie dieses Konzert nicht!

Das Konzert beginnt um 20:00 Uhr. Der Eintritt ist wie immer freiwillig zu entrichten und geht im vollen Umfang Ihres Wohlwollens an die Künstler.

Wir empfehlen eine Reservierung der besten Plätze unter 030/2942940 oder per Mail an info@clavier-cabinett.de vorzunehmen.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch und verbleiben,

Mit freundlichem Gruß
Arvid Azzola-Köhler und Matt Rubenstein

DIE NÄCHSTEN KONZERTE:

(jeweils Donnerstag um 20 Uhr) 

 

November


17.11.11
JAZZ-in-the-Box: Ray Blue & Co
Ray Blue (Sax)
Reggie Moore(Piano)
Akira Anda (Bass)


24.11.11
Le piano Fantastique
Polonaisen und Fantasien von
Chopin und Skrjabin
Michèle Gurdal (Klavier)


Dezember


08.12.11
Schuberts Nachklang
Liederabend mit Nora Lentner (Sopran)
und Klara Hornig (Klavier)
Lieder von Schubert, Schönberg und anderen

15.12.11
JAZZ-in-the-Box: Trio-Center
Lizzy Scharnofske (Drums),
Andreas Edelmann (Bass),
Eike Wulfmeier (Piano)


Januar

26.01.12
Nach Brahms die Moderne...
Klarinettentrios I - Werke von
Brahms, Stravinsky, Berg, Tristan Murail, Heimo Erbse
Miguel Pérez Iñesta (Klarinette),
Emmanuelle Bernard (Violine) ,
Matt Rubenstein (Klavier)


Februar

16.02.12
...aber Brahms war doch ein Romantiker...

Klarinettentrios II -Werke von Brahms, Schumann und Zemlinksy
Felix Welz (Klarinette),
Johannes Dvoracek (Cello),
Tobias Hartlieb (Klavier)


23.02.12
JAZZ-in the-Box: Die Stimme swingt
Jazz-Duos mit Stefan Schulze (piano) und Hanna Jursch (voc)


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